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Jugendschutz und Alkoholkonsum





Alkohol bei  Jugendlichen

 

Wer kennt das nicht: Wir laufen auf der Straße lang und sehen schon am Nachmittag Jugendliche mit der Bier- oder Vodkaflasche in der Hand. Meist sind diese noch nicht mal Volljährig.

Hier haben wir einiges zum Thema Alkohol unter Jugendlichen aufgeschrieben.

 

Wirkung von Alkohol

Die Wirkung hängt vom der Masse ab, die getrunken wurde, dem Alter des Konsumenten, dem körperlichen und seelischen Zustand und der Trinkgewohnheit hab.

Genießt man Alkohol in geringen Mengen hebt es die Stimmung und die Kontaktfreude, außerdem baut er Hemmschwellen und Ängste ab.

Sollte der Alkohol jedoch missbraucht werden, kann es zu Aggression, Gereiztheit und Gewalt kommen.

Alkohol kann körperliche und seelische Schäden (wie Leberzirrhose) , oder Schäden am Gehirn und dem Nervensystem hervorrufen.

Man sagt, je jünger das Einstiegsalter umso schädlicher der Konsum von Alkohol.

Wenn Alkohol mit anderen Drogen oder Medikamenten zusammen eingenommen wird, kann dies dazu führen, dass das Medikament unwirksam wird oder es zu verstärkten Wirkungen kommt. Dies kann sogar lebensgefährlich werden.

Alkoholabbau

Im Schnitt wird pro Stunde 0,1 Promille abgebaut, was bedeutet, wenn man 1 Promille Alkohol im Körper hat, dauert es rund 10 Stunden, bis man wieder nüchtern ist. Allerdings sind Abweichungen möglich, da es hier auch auf das Alter, das körperliche und seelische Befinden und … ankommt.

 

Gesetzliche Vorschriften

 

Ab 16 sind Bier, Wein und Sekt erlaubt. Der Alkohol darf in Gaststätten, Verkaufsstellen oder in der Öffentlichkeit verzehrt und gekauft werden. (§9 Abs.1Nr.2 Jugendschutzgesetz). Allerdings sinkt diese Altersgrenze auf 14, wenn die Personensorgeberechtigten des Jugendlichen dabei sind.

Es werden aber auch Getränken Geschmacksverstärker, wie zum Beispiel Tequila- Geschmack hinzugefügt. Diese gelten als Biere und sind ab 16 Jahren erhältlich.

Nur mit Wein angereicherte Mixgetränke dürfen ab 16 konsumiert werden.

Haben Sie gewusst, dass auch alkoholfreies Bier bis 0,5 % Vol. haben kann und Malzbier sogar bis 1,4% Vol.?

Branntweinhaltige Getränke, wie zum Beispiel klare Schnäpse Whisky, Bier mit Schnaps und Mixgetränke mit Branntwein, sind erst ab 18 Jahren erlaubt. (§9 Abs.1Nr.1 JuSchG). Auch die sogenannten „Alcopops“ sind erst ab 18 Jahren zu erhalten.

Aushang

Die Alkoholverschriften müssen in jeder Tankstelle, jedem Supermarkt der Alkohol verkauft ausgehangen werden.

Diese Aushängeschilder kann man sich beim Jugendamt, Ordnungsamt oder Amt für Kinder, Jugendliche und Familien holen.

Nach dem Gaststättengesetz

Was passiert, wenn Alkohol an Minderjährige weitergeben wird?

Sollte es zu Missachtung der oben aufgeführten Regelungen kommen, kann der Veranstalter und Gewerbebetreiber zu einem Bußgeld herangezogen werden. Kommt es zu wiederholenden Fällen, kann das Jugendamt zusätzlich Auflagen erlassen.

Auch für die Freunde, der Jugendlichen, die etwas Älter sind und schon Alkohol kaufen müssen, kann es teuer werden, wenn Sie erwischt werden, wie sie den Minderjährigen Alkohol geben. Sie werden auch zu einem Bußgeld belangt.

Sollte der Polizei auffallen, dass Kinder oder Jugendliche alkoholisiert auf der Straße aufzufinden sind, ist dies eine Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern und kann an das zuständige Jugendamt weitergeleitet werden, die dann zu anderen Maßnahmen greifen, zum Beispiel kostenpflichtige Verwarnungen.

 

Alkohol und Führerschein

Haben Sie den Führerschein gerade erst bekommen, haben Sie eine zweijährige Probezeit, in der Sie eigentlich gar keinen Alkohol trinken dürfen, solange Sie danach noch Auto fahren wollen.

Hier die Regeln

Bei Fahrern in der zweijährigen Probezeit oder unter 21 gilt die Null Promille- Grenze.

Unter 0,5 Promille können Sie mit Bußgeld, Punkten, Probezeitverlängerung und Aufbauseminar rechnen.

Ab 0,5 Promille wird ein Fahrverbot von mindestens einem Monat verhängt.

Ab 1,1 Promille wird der Führerschein für mindestens sechs Monate entzogen.

Achtung! Auch das Fahrradfahren im alkoholisierten Zustand kann sich auf die Fahrerlaubnis auswirken.